Weingut Kiesgen
Weingut Kiesgen

Weinkenner wissen, was die köstlichen Tropfen auszeichnet. Doch jeder Geschmack ist unterschiedlich. Da man die Qualität eines Weines daher nicht am Geschmack festmachen kann, tragen unsere Weine Gütesiegel, die Ihnen einen biologischen Anbau in den besten Anbaugebieten garantieren. Und damit Sie den richtigen Wein für Ihren Geschmack finden, möchten wir Ihnen gerne weitere Informationen zu der so genannten Weinsprache geben. Damit erkennen Sie die besten Weine auf Anhieb!

Weinlexikon

Begriff Definition
 Agrest (Verjus, Verjuice) ist der unvermischte Saft unreifer Weintrauben. Agrest
ist ein Würzmittel, dass überall da eingesetzt werden kann, wo man Essig, Zitrone oder Wein bei Lebensmitteln verwendet. Agrest enthält überwiegend Weinsäure, etwas natürlichen Zucker und einige Aromen, die man später im Saft reifer Trauben wieder findet. Die Weinsäure ist einer der 3 bekannten Aromaverstärker (Kochsalz, Glutamat und Weinsäure).

amtliche

Prüfnummer

Die AP für Wein ist eine Zahlenkombination, die Auskunft über die
Weinprüfstelle, den Betriebssitz des Abfüllers, den Betrieb, die Anstellnummer und den Anstelljahrgang gibt. (Für das Beispiel 2 589 120 16 06 bedeutet das: 2 = Prüfstelle Wittlich, 589 = Lieser/Mosel, 120 = Weingut Rudolf Kiesgen, 04 = 4. Wein der in diesem Jahr zur Prüfung angestellt wurde, 16 = Prüfjahr 2016. Mit dieser Nummer ist der Wein über die Landwirtschaftskammer eindeutig als 2015er Lieserer Niederberg-Helden Riesling Auslese zu identifizieren

Anbaugebiet

Als Anbaugebiet bezeichnet man im Weinbau eine weitgehend räumlich zusammenhängende Region für die gleiche Anbauregeln gelten. Die deutschen Weinanbaugebiete sind: Ahr, Baden, Franken, Hessische Bergstraße, Mittelrhein, Mosel, Nahe, Pfalz, Rheingau, Rheinhessen, Saale und Unstrut, Sachsen, Württemberg. Wie in Deutschland haben auch die anderen weinbautreibenden Staaten Weinbaugebiete, die sich sowohl vom Terroir als auch von der Gesetzgebung unterscheiden.

A.O.C. Appellation d’ Origine Contrôlée; garantiert die Herkunft und Herstellungsweise von landwirtschaftlichen Produkten. Bedeutende französische Weine tragen das A.O.C.-Gütesiegel.
Aroma-verstärker (Kochsalz, Glutamat und Weinsäure). Im Gegensatz zu Kochsalz und Glutamat ist Weinsäure gut verträglich und deshalb überall einsetzbar. Der Zusatz von Wein, Weinessig oder Agrest zum Kochen basiert zum großen Teil auf dieser Wirkung. Die Weinsäure wird in den Trauben zu Beginn der Reife gebildet.
Äpfelsäure ist neben der Weinsäure die wichtigste Fruchtsäure in Wein. Die Äpfelsäure verdankt ihren Namen zwar den Äpfeln kommt aber in fast allen Früchten natürlich vor. Die Apfelsäure ist wichtig für die Lagerfähigkeit von Wein, da sie nicht ausfallen kann und dem Wein auch noch nach Jahren die Frucht erhält.
Aromen Die Aromen im Wein unterteilt man in Primär- Sekundär- und Tertiäraromen. Die Primäraromen stammen aus der Frucht und dem Saft. Sie dominieren einen Jungwein und gehen bereits nach wenigen Monaten verloren. Primäraromen bestimmen überwiegend den Jahrgangscharakter. Durch seine Pflege im Weinberg kann der Winzer diese Aromen mit beeinflussen. Die Sekundäraromen entstehen bei der Gärung und bleiben fast während der ganzen Flaschenreife dominierend. Sie werden bestimmt von den Mikroorganismen die den Most zum Wein entwickeln. Sekundäraromen können durch den Winzer im Keller mit beeinflusst werden. Möglichkeiten dafür sind die Auswahl der Hefen oder Milchsäurebakterien, die Beeinflussung der Gärtemperatur, der Dauer des Hefelagers und dem Vorklärgrad des Mostes. Die Tertiäraromen bilden sich erst bei der Flaschenreife. Leider lernen die meisten Weintrinker diese Tertiäraromen gar nicht kennen und können sie deshalb auch nicht schätzen. Bei den Tertiäraromen unterscheiden sich die Rebsorten, Jahrgänge und Weinbaugebiete
sehr stark. Die Rebsorte Riesling und das Weinbaugebiet Mosel eignen sich besonders gut für die Lagerung.
Auge anderes Wort für Knospe
Auslese Für die Auslese verwendet man nur die besten Trauben eines Weinbergs. In sehr guten Jahren erreichen auch manchmal alle Trauben die Qualität für Auslese. Die Auslese darf nicht unter Zusatz von Zucker hergestellt werden. Die Auslese ist eines der Prädikate im deutschen Weingesetz
Austrieb Als Austrieb (Rebstadium 9) bezeichnet man die Zeit nach dem Schwellen der Knospen. Der Austrieb erfolgt, wenn die Bodentiefe dauerhaft die 10° C überschreitet. Ein früher Austrieb ist nicht immer ein Indiz für ein gutes Weinjahr. Wenn der Austrieb bereits Mitte April erfolgt, können Spätfröste die ersten Blattspitzen vernichten.

Baume

Grade´

sind ein Maß für das spezifische Gewicht von Flüssigkeiten. Heute ist die Einheit nicht mehr üblich um die Qualität von Fruchtsäften (Most) zu
beschreiben. 1 Grad Baume´ entsprichte etwa 7° Oe

Beerenauslese

Für Beerenauslesen sucht man aus den vollreifen Trauben die eingeschrumpften Beeren heraus. Eine solche Beere hat ein Gewicht von 2-3 g und einen Flüssigkeitsanteil von ca. 50 %, der Anteil an natürlichem Zucker ist mindestens 30 %. Wie bei allen Prädikatsweinen ist der Zusatz von Zucker verboten.

Blauer

Spätburgunder

Der Blaue Spätburgunder ist eine alte Rebsorte, die ihre Heimat möglicherweise im Niltal hat und bereits von den Römern und Griechen in Europa verbreitet wurde. Seinen Weg nach Deutschland dürfte er wohl durch die Römer über Burgund gefunden haben. Wie der Riesling bei den Weißweinen gilt der Spätburgunder bei den Rotweinen als die edelste Rebsorte. Er braucht gute Weinlagen und feuchte, tiefgründige Böden.

Blauer

Frühburgunder

Der Blaue Frühburgunder ist eine Spielart der Burgunderfamilie, die sich durch frühere Reife, noch höheres Mostgewicht und niedrigere Erträge vom Spätburgunder unterscheidet. Wegen dieser geringen Ertäge wird sie nur auf wenigen Flächen angebaut.
 Burgunder Die Burgunder sind eine Rebsorttenfamilie, die aus dem Blauen Spätburgunder, dem Blauen Frühburgunder, dem Weien Burgunder dem Grauburgunder und der Müllerrebe besteht. Als Familie bezeichnet man die Burgunder deshalb, weil die Sorten und besonders Teile einer Pflanze ständig ineinander mutieren. Man findet Pflanzen deren Einzenteile zu mehreren verschiedenen Sorten der Familie gehören. Am auffälligsten ist eine Mutation an einer Traube oder einer Beere, die grüngelbe, hellrotte und dunkelrote sektoren haben kann (siehe Chimäre).
Botrytis Der Botrytispilz befällt vollreife Weintrauben und macht deren Beerenhaut wasserdurchlässig. Bei trockenem Herbstwetter trocknen die Beeren aus, die Inhaltsstoffe konzentrieren sich auf weniger Flüssigkeit und edle Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen entstehen.
Chimären sind Pflanzen, die aus verschiedenen Sorten bestehen. Nicht als Chimäre gelten veredelte Pflanzen, bei denen verschiedene Sorten von Menschen aufeinander gepfopft wurden. Der Bgriff kommt aus der griechischen Fabelwelt.
D.O. Herkunftsbezeichnung spanischen Weins, gleichzusetzen mit A.O
D.O.C.G. Ursprungsbezeichnung für den besten italienischen Wein, gleichzusetzen mit A.O.C.
Dornfelder ist eine rote Rebsorte, die 1955 in Weinsberg/Würthemberg aus der Kreuzung Helfensteiner x Heroldrebe gekreuzt wurde. Zuchtziel war eine dunkle Farbe, das er auch einen guten Geschmack hat ist den Züchtern erst später aufgefallen. Zur Zeit ist er in Deutschland die Rotweinsorte mit der größten Anbaufläche.
Grand Cru im Burgund die höchste Qualitätsstufe der Lage eines Weinanbaugebiets

Grauer

Burgunder

Der Graue Burgunder ist eine alte Weißweinsorte, die bereits zur Zeit der Römer existiert hat. Die Beeren haben eine hellrote Farbe und das Mostgewicht ist deutlich höher , der Mengenertrag aber auch niedriger als beim Weißen Burgunder. Wie alle Burgundersorten mag tiefgründige Böden.
Haupt Entwick-lungsphasen der Weinrebe sind 1. Austrieb-Blüte, 2. Blüte-Reifebeginn, 3. Reifebeginn-Lese, 4. Lese-Austrieb
Kabinett Der Kabinett ist die Qualitätsstufe für deutsche Weine für fruchtige Weine mit einem moderaten Alkoholgehalt. Der Kabinett darf nicht unter Zusatz von Zucker hergestellt werden.
Kerner ist eine Rebsorte, die 1929 in Weinsberg/Würthemberg aus der Kreuzung Trollinger x Riesling entstanden ist. Kerner hatte seine größte Verbreitung von 1970 bis etwa 2000. Beliebt war er, weil er viele der guten Eigenschaften des Rieslings mit einem etwas blumigeren Aroma verband. Die Rebsorte ist sehr anfällig gegen Pilzkrankheiten und sehr aufwendig in der Bearbeitung.
Knospen-schwellen Die Knospen der Weinreben schwellen je nach Rebsorte und Jahrgang zwischen Mitte März und Ende April (Rebstadium 61)
Mosel (Fluss) Die Mosel ist ein Fluss, der in französischen Vogesen und mündet nach 544 km bei Koblenz in den Rhein. Bereits im Miozän (vor über 5.000.000 Jahren) war die Mosel ein Nebenfluss des Urrheins. Als sich das Rheinische Schiefergebirge im Quartär (ca. 2.000.000 Jahre) hob bildeten sich die Mäander zwischen Schweich und Koblenz. Durch diese Schleifen sind die guten Weinlagen manchmal auf der rechten, ein andermal auf der linken Moselseite.

Mosel

Weinbaugebiet

Die Mosel hat Weinbau vom französischen Lothringen (Cotes de Moselle 240 ha) über Luxemburg (Moselle 1300 ha) bis Koblenz. Der deutsche Teil der Mosel hat 9000 ha Weinbau, hier befindet sich das größte Steillagen Riesling Anbaugebiet der Welt. Fast 60% der Anbaufläche ist mit Riesling bepflanzt, etwa 14% mit Müller-Thurgau (Rivaner), etwa 9% mit Rotwein.

Most

ist für den deutschen Winzer der frisch gepresste, unvergorene Saft von
Früchten. In Süddeutschland und Österreich versteht man unter Most angegorenen oder frisch vergorenen Saft

Mostgewicht

Mit dem Mostgewicht hat man beim frisch gepressten Most ein Maß für die zu erwarternde Qualität des späteren Weines. Das Mostgewicht ist das spezifische Gewicht eines Mostes bei 20° C minus 1 (Beispiel: 1 Liter Most wiegt 1073 Gramm, dann ist das spezifische Gewicht 1,073. Dieser Wert entspricht 73° Oechsle und ergibt nach der Gärung etwa 73 g Alkohol/Liter. Neben den Oechslegraden gibt es noch andere Maßeinheiten für das Mostgewicht (° Brix, ° Beaume oder % Zucker
Milchsäure In Wein kommt die sehr milde Milchsäure als Abbaubrodukt der starken Äpfelsäure vor. Diese Reaktion bezeichnet man als biologischen Säureabbau und ist vor allem bei Rotwein und bei Rebsorten wie Grauburgunder, Weißburgunder und Rivaner.
Müller-Thurgau (Rivaner) ist eine Rebsorte, die nach dem Züchter, dem Professor Müller aus dem Schweitzer Kanton Thurgau benannt ist (siehe auch Rivaner)
Oechsle sind eine Maßeinheit für die Qualität von Mosten. Das Deutsche Weingesetz bindet die Mindestanforderungen für die jeweiligen Qualitätsstufen an diese Oechslegrade. Siehe auch Mostgewicht.
Prädikatsweine sind in Deutschland Weine, die nur ohne den Zusatz von traubenfremden Zucker hergestellt werden dürfen. Prädikate sind Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese und sin an bestimmte Mindestoechslegrade gebunden. Das jeweilige Prädikat erhalten diese Weine erst endgültig durch die amtliche Prüfstelle.
Prüfnummer siehe amtliche Prufnummer
Q.b.A. Bezeichnung für deutsche Qualitätsweine (Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete)
Qualitätsweine (QbA) sind Weine aus einem genau abgegrenzten Weinbaugebiet, die unter Zusatz von Zucker hergestellt werden dürfen. Qualitätsweine haben wie Prädikatsweine eine amtliche Prüfnummer. Durch den Zusatz von Zucker werden diese Weine nicht süßer, sondern bekommen mehr Alkohol. Qualitätsweine können deshalb, obwohl sie aus Trauben mit einem niedrigeren Mostgewicht hergestellt werden können, schwerer sein, als Prädikatsweine. Rotweine sind fast ausschließlich Qualitätsweine.
Reblaus

Laus, die überwiegend im Boden lebt und sich dort eingeschlechtlich vermehrt. Einzelne Tiere legen oberirdisch Eier ab die von Beginn an männlich oder weiblich sind. Nur der unterirdische Zyklus führt zu einer Massenvermehrung und schädigt die Wurzeln bis zum Absterben der Wirtspflanzen. Der oberirdische Zyklus dient der Verbreitung und Weiterentwicklung

Rebschnitt Während der Vergetationsruhe erfolgt bei den Reben der Winterschnitt. Da die Weinrebe während der Vegetationsperiode einen enormen Zuwachs hat, muß bei einem ausgewachsenen Stock 80-90% des Zuwachses entfernt werden. Schneidet man seine Weinstöcke nicht, so wachsen im neuen Jahr nur Kümmertriebe, die eine enorme Anzahl von Trauben hervorbringen, die aber nicht reif werden. Die vielen Triebe führen zu Laubverdichtungen, welche ideale Bedingungen für Pilzkrankheiten bieten. Mit dem Rebschnitt kann man seine Erntemenge verändern und damit auch die Traubenqualität mitbeeinflussen. 
Rebsorten  Die Weinrebe hat ein sehr vielfältiges Erbgut (polyploid). Deshalb haben alle Traubenkerne einer einzigen Pflanze verschiedene Erbanlagen. Bei der Aussaat dieser Kerne ergibt jeder eine andere Rebsorte. Die meisten dieser Pflanzen sind für den Weinbau ungeeignet. Die wichtigsten deutschen Weißwein Rebsorten sind: Weißer Riesling ca. 20600 ha, Müller-Thurgau ca. 13.800 ha, Silvaner 5200 ha und
Grauer Burgunder 4400 ha. Die wichtigsten deutschen Rotweinsorten sind: Blauer Spätburgunder 11800 ha, Dornfelder 8200 ha, und Blauer Portugieser 4500 ha.
Rebstadien Das Jahr der Weinrebe ist je nach System und Verwendungszweck in 95 (BBCH-Code nach Eichhorn u. Lorenz), 12 (Vereinfachte Stadien) oder 4 (Hauptphasen) Abschnitte unterteilt.
Regent ist eine rote Rebsorte, die 1967 in Giebeldingen/Pfalz aus der Kreuzung
(Silvaner x Müller-Thurgau) x Chambourcin gezüchtet wurde. Der Regent ist sowohl zur Weinbereitung, als auch als Tafeltraube geeignet. Bedeutung hat er auch wegen seiner Widerstandsfähigkeit gegen Pilzkrankheiten.
Riesling Der Weiße Riesling ist die wichtigste Deutsche Rebsorte ihre Hauptanbaugebiete sind die Mosel, der Rheingau, der Mittelrhein und die Pfalz. Der Rote Riesling ist eine Spielart des Weißen Rieslings. Beide, der Rote Riesling wie der Weiße Riesling bringen Weißweine hervor. Da der Weiße Riesling im Normalfall die stabileren Erträge und die fruchtigeren Weine liefert, findet man den Roten Riesling heute nur noch selten. Die Herkunft der Rebsorte Riesling lässt sich nicht einwandfrei klären, sicher ist nur, dass er keine von Menschen gekreuzte, sondern eine gefundene Sorte ist.
Rivaner  (Müller-Thurgau) ist eine Rebsorte, die 1882 von Professor Müller in
Geisenheim/Rheingau bei Kreuzungen zwischen Riesling und Silvaner entstanden ist. Bis vor wenigen Jahren war man der Meinung er sei tatsächlich eine Kreuzung aus diesen beiden Rebsorten. Durch die moderne Gentechnik, die auch bei Vaterschaftsuntersuchungen beim Menschen oft erstaunliche neue Erkenntnisse hervor bringt wurde festgestellt, dass der Müller-Thurgau eine Rieslingselbstung ist (Kreuzung Riesling x Riesling) von der auch der Züchter niemals etwas
erfahren hat. Der Müller-Thurgau war um 1980 die meistangebaute deutsche Rebsorte (noch knapp vor dem Riesling).
Römer Etwa 100 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung weitete sich das Römische Reich bis zum Rhein aus. Zur Zeit Julius Caesars gehörte das Moselgebiet zur Provinz Gallia Belgica mit der Provinzhauptstadt Trier. Von 2013 an war die Stadt eine der 4 Residenzstädte des Reiches bis 407 n Chr. war Trier die Hauptstadt des Weströmischen Reiches. 413 n Chr. wurde die Stadt von den Franken erobert.

Römische

Kelteranlagen

sind uns als Ruinen von fest gemauerte zum Teil mehrstöckige Häusern bekannt. Die ältesten stammen aus dem 2. Jh. nach Chr., die jüngsten aus dem 4. Jh. Bisher (bis 2009) wurden in Deutschland 13 römische Kelteranlagen entdeckt, von denen 12 entlang der Mosel sind. Mit wenigen Ausnahmen befinden sich diese alle am Fuße von erstklassigen Weinlagen. Die bisher gefundenen Kelteranlagen sind in
Loesnich (1973), Noviand (1977), Piesport (1985 und 1992), Brauneberg (1990 zweimal), Erden (1992 und 1998), Graach (1995), Traben-Trarbach-Wolf (2000), Ürzig (2003), Lieser (2005).

Roter Riesling

Spielart des Riesling. Der Rote Riesling kam früher häufiger vor, wurde aber durch die professionelle Vermehrung von Pfropfreben immer seltener. Der Rote Riesling hat bei separatem Ausbau einen niedrigeren Ertrag und eine goldenere Farbe. 

Spätlese

Für die Spätlese kann man nur vollreife Trauben verwenden. Trauben die für Spätlese geeignet sind wachsen nur in guten Jahren an sonnigen Süd- und Südwesthängen. Die Spätlese darf nicht unter Zusatz von Zucker hergestellt werden. Die Trauben für Spätlese haben ein höheres Mostgewicht als die für Qualitätswein und Kabinett

Unterlage

Pflanzensorte mit guten Wurzeleigenschaften. Bis etwa 1830 war es üblich nur wurzelechte Reben zu pflanzen. Etwa zu dieser Zeit wurden fast alle europäischen Reben von der Reblaus befallen und starben bis auf wenige Weinberge ab. Heute ist es verboten wurzelechte Reben zu pflanzen. Übliche Unterlagen sind 5BB, 125AA, 26G, 3309, Börner. Da die Unterlagen den Geschmack deutlich weniger beeinflussen als die darauf gepfropfte Edelsorte sind die Namen beim Laien nicht bekannt.

Veredeln

ist die Pfropfung eines Edelreises (Ertragsrebsorte zum Beispiel Riesling) auf eine Unterlage (Sorte mit guten Wurzeleigenschaften zum Beispiel 125AA)

Verjus,Verjuice

ist der unvermischte Saft unreifer Weintrauben. Siehe Agrest.

Vermehrung

von Weinreben findet ausschließlich mit Stecklingen statt, da die Samen von Weinreben polyploid sind und jeder einzelne eine neue Rebsorte ergibt. Aus den Kernen einer einzigen Traube entstehen also sowohl Rote, als auch Weiße Rebsorten und Sorten ganz ohne Trauben

Weingesetz

Wahrscheinlich war die kurfürstliche Weinbauverordnung 1787, bei der Clemens Wenzeslaus von Sachsen als Kurfürst und Bischof von Trier den Anbau von Rieslingreben befahl, das erste Weingesetz der Welt. Wenn man heute in Deutschland vom Weingesetz spricht, meint man das Deutsche Weingesezt, die europäischen Weinverordnungen und die jeweiligen Landesverordnungen. Die wichtigste Grundregel ist, dass alles was nicht ausdrücklich erlaubt ist verboten ist. Deshalb regeln diese Gesetze, Verordnungen und die Ausführungsbestimmungen welche Flächen weinbauwürdig sind, welche Rebsorten man anbauen darf und unter welchen qualitativen und formalen Bedingungen man den daraus entstandenen Wein, Saft, Essig, Weinbrand etc. herstellen und verkaufen darf.

Weinsäure

ist neben der Äpfelsäure eine der beiden wichtigsten Fruchtsäuren im Wein. In guten Weinjahren ist der Anteil der Weinsäure an den Fruchtsäuren relativ hoch. Weinsäure bildet mit Kali des Weines Weinstein.

Weinstein 

ist das Salz der Weinsäure mit dem Mineralstoff Kalium. Weinstein bildet sich in Weinen und Mosten während der ganzen Entwicklungszeit. Besonders stark fällt Weinstein in besonders guten und reifen Weinen nach einer scharfen Filtration und bei niedrigen Temperaturen aus. Der meiste Weinstein fällt bereits im Fass aus, ein Teil kann aber auch in der Flasche ausfallen und erscheint dort als kleine meist durchsichtige geschmacklose Kristalle. Durch den Weinsteinausfall werden die Weine runder und harmonischer. Weinstein ist kein Qualitätsmangel sondern zeugt von reifem Lesegut. Der Weinsteinausfall darf durch Zusatz von
Metaweinsäure verzögert werden oder durch extrem tiefe Temperaturen vor dem Abfüllen vorgezogen werden. Da beide Verfahren die Qualität und den Charakter des Weines beeinflussen verzichten wir darauf.

Weißer

Burgunder

Der Weiße Burgunder ist eine weiße Rebsorte der Burgunderfamilie. Wie alle Burgunder ist die Sorte sehr alt und war bereits zur Zeit der Römer bekannt. Der Weiße Burgunder ist die unkomplizierteste Sorte dieser Familie.

WeißerRiesling

siehe Riesling

 

 

Weinangebot Frühjahr/Sommer 2017
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Weingut Rudolf Kiesgen
Zum Niederberg 38
54470 Lieser

Telefon: 06531 2545

E-Mail: weingutkiesgen@t-online.de

Öffnungszeiten

Prinzipiell ist unser Weingut immer geöffnet, da wir allerdings den größten Teil unserer Arbeitszeit im Weinberg verbringen sind wir meist nicht zuhause erreichbar. Es ist deshalb im beiderseitigen Interesse, dass Sie ihren Besuch mit uns absprechen (telefonisch oder per Mail).

Wir holen unsere Mails täglich ab und beantworten diese umgehend.

In der Regel sind wir ab 18°° meist unter 06531-2545 telefonisch erreichbar (normalerweise ist auch immer der Anrufbeantworter eingeschaltet).

Mobil sind wir eigentlich immer unter 0175 5213091 (D1) erreichbar. Mobil ist es aber nicht möglich Freizeiten in unserem Buchungsplan mitzuteilen

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